Archive for the ‘Aktuelles’ Category

Judezmo-Konferenz

Montag, August 11th, 2008

Vom 7. bis 9. September 2008 findet in der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg Haus, Hamburg, eine internationale Konferenz zum Thema »Judezmo: Lexicology and Lexicography« statt. Sie wird veranstaltet vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und geleitet von Dr. Michael Studemund-Halévy.

Vorträge werden gehalten von Haim Vidal Sephiha (Paris), David Bunis (Jerusalem), Rafael Arnold (Paderborn/Berlin), Laura Minvervini (Neapel), Ora (Rodrigue) Schwarzwald (Ramat Gan), Marie-Christine Varol (Paris), Pandelis Mavrogiannis (Paris), Nikola Vuletic (Zadar), Ivana Vucina (Belgrad), Beatrice Schmid (Basel), Michael Studemund-Halévy (Hamburg), Harm de Boer (Basel), Gila Hadar (Haifa), Pilar Romeu Ferre & Palom Díaz-Mas (Barcelona/Madrid), Stephanie von Schmädel (Berlin) und Slava Platikova (Berlin).

Begleitend findet eine Ausstellung sefardischer Handschriften in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky statt.

Nähere Informationen finden Sie an dieser Stelle.

Die GEGJ auf dem Historikertag

Montag, Juni 9th, 2008

Liebe Mitglieder der GEGJ,

haben Sie sich schon zum diesjährigen Historikertag in Dresden (30. Sept. – 3. Okt.) angemeldet? Die GEGJ wird wieder mit einer eigenen Sektion vertreten sein:

Freitag, 3. Oktober, 15:15–18:00, Raum 105

Robert Jütte (Stuttgart)
Strategien gegen Ungleichheiten in Ehe, Recht und Beruf. Jüdische Frauen im vormodernen Aschkenas

  • Martha Keil (St. Pölten): Aguna. Strategien gegen die Benachteiligung der jüdischen Frau im Eherecht
  • Barbara Staudinger (St. Pölten): Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen vor dem kaiserlichen Reichshofrat
  • Birgit E. Klein (Heidelberg): Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen und das jüdische Ehegüterrecht in Norm und Praxis
  • Rotraud Ries (Berlin): Chuzpe, Kalkül und Phantasie – Karriere und Nachruhm der Unternehmerin Mme. Kaulla (1739–1809)

Auch einige weitere Mitglieder unserer Gesellschaft sind auf dem Historikertag mit Vorträgen vertreten: Thomas Lange (Darmstadt), Michael Matheus (Rom), Stefanie Schüler-Springorum (Hamburg), Sabine Ullmann (Eichstätt), Joseph Wiesehöfer (Kiel).

Am Donnerstag, 2. Oktober 2008, findet außerdem von 17–19 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Gesellschaft statt (Raum 101). Bitte merken Sie sich den Termin vor. Es ergeht noch eine gesonderte, schriftliche Einladung.

CC

Jüdische Musik in Europa

Freitag, Mai 30th, 2008

Unter dem Titel »Jüdische Musik in Europa: Brücke im Dialog der Kulturen« veranstaltet das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland am 27. Juni 2008 in der Villa Seligmann (Hohenzollernstraße 39) einen Studientag. Den Festvortrag hält Professor Andor Izsák, Direktor des EZJM.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier.

CC

Antrittsvorlesung Birgit Klein

Montag, November 5th, 2007

Am Mittwoch, 7. November 2007 um 18:15 Uhr

hält Frau Professor Dr. Birgit Klein (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) ihre Antrittsvorlesung über das Thema

»Von Moses bis Moses erstand keiner wie Moses«
Typologie und Namensträger

in der Aula der Alten Universität (»Alte Aula«, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg, am Universitätsplatz), mit anschließendem Empfang.

CC

Ausstellung: Juden in vormoderner Zeit am Mittelrhein

Dienstag, Oktober 9th, 2007

»In der Zeit vom 15. Oktober bis zum 30. November 2007 wird das hessische Staatsarchiv Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Evenari-Forum für deutsch-jüdische Studien der Technischen Universität Darmstadt eine Ausstellung zur Geschichte der Juden am Mittelrhein in vormoderner Zeit zeigen. Dargestellt werden soll die wechselvolle Geschichte der Juden, besonders ihrer Beziehungen zur christlichen Umwelt in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt ebenso wie in angrenzenden Regionen in Mittelalter und Früher Neuzeit bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Dabei sollen Besonderheiten des mittelrheinischen, aschkenasischen Judentums ebenso herausgestellt werden wie Übereinstimmungen mit der übrigen Entwicklung im Bereich des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Das Konzept der Ausstellung wurde im Rahmen eines Seminars unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Battenberg und Dr. Anne Holtmann-Mares zusammen mit Studierenden der Geschichte erarbeitet und wird in Zusammenarbeit mit dem graphischen Büro Silke Berg/Frankfurt am Main ausgeführt.« (Quelle: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt).

Die Ausstellung wird am 15. Oktober um 17 Uhr eröffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Konferenz »Jewish Architecture in Europe«

Montag, September 10th, 2007

Vom 8. bis zum 11. Oktober 2007 veranstaltet die Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa den internationalen Kongress »Jewish Architecture in Europe«.

»Referentinnen und Referenten aus zahlreichen Staaten Europas, den USA und Israel berichten und diskutieren über aktuelle Forschungsergebnisse und zukünftige Fragestellungen und Aufgaben der Erforschung jüdischer Bauwerke in Europa. Vor allem der Architekturgeschichte der Synagogen steht im Zentrum des Forschungsinteresses. Ihre Entwicklung lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen, sie nahm in den verschiedenen Regionen Europas jeweils andere Wege und führte zu charakteristisch unterschiedlichen Bauten. Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg haben große Teile des architektonischen Erbes jüdischer Kultur in Europa zerstört, und bis heute sind jüdische Bauten in ihrem Bestand gefährdet.«

Die Tagung wird geleitet von Prof. Dr. Aliza Cohen Mushlin (Center for Jewish Art, Hebrew University of Jerusalem) und Prof. Dr. Harmen Thies (Bet Tfila-Forschungsstelle, TU Braunschweig).

Weitere Informationen unter www.bet-tfila.org.

Doktoranden-Colloquium zur deutsch-jüdischen Geschichte

Freitag, August 3rd, 2007

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts veranstaltet im Jahre 2007 wieder ein Doktoranden-Colloquium zur deutsch-jüdischen Geschichte. Es steht unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Rürup und Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum.

Das Colloquium findet vom 19.-22. November 2007 im Jüdischen Museum Berlin statt. Die Fahrtkosten (Bahn, 2. Klasse) werden bei erfolgreicher Bewerbung erstattet, Unterkunft und Verpflegung vor Ort übernommen.

Bewerbungen werden bis zum 15. August 2007 erbeten an

Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
http://www.igdj-hh.de

Die Bewerbungen sollten neben einem Lebenslauf eine Kurzdarstellung des Dissertationsvorhabens (ca. 3 Seiten) enthalten. eine Benachrichtigung der Bewerberinnen und Bewerber wird Mitte Oktober erfolgen.

Im Verlauf des Colloqiums werden die Dissertationsprojekte zur jüdischen Geschichte und Kultur der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehend diskutiert. Darüber hinaus werden Grundfragen der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung erörtert.

Konferenz: Genizat Germania

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Vom 6. bis 7. Juni veranstaltet das Historisch-Kulturwissenschaftliche Zentrum Mainz – Trier im Atrium-Hotel Kurmainz eine internationale Konferenz zum Thema

Genizat Germania: Hebrew and Aramaic Binding
Fragments from German Archives and Libraries

Weitere Informationen: Seminar für Judaistik, Universität Mainz (Prof. Dr. Andreas Lehnardt).

Konferenz: Christliches und jüdisches Europa im Mittelalter

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Unter diesem Titel veranstaltet das Fach Mittelalterliche Geschichte der Universität Trier vom 7. bis 9. Juni 2007 ein

Kolloquium zu Ehren von Alfred Haverkamp

anlässlich seines 70. Geburtstags. Die Themen der drei Sektionen lauten »Gemeinde und Gemeinschaften«, »Juden« und »Hochmittelalter«. Die Vorträge sind öffentlich, ein Programm gibt es hier.

Konferenz: Jüdische Sammler

Mittwoch, Mai 30th, 2007

Unter dem Titel

Jüdische Sammler und ihr Beitrag zur abendländischen Kultur der Neuzeit

veranstalten die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität vom 30. Mai bis 1. Juni 2007 ein internationales Symposium.