Archive for the ‘Termine’ Category

Tagung: Frühneuzeitliche Ghettos in Europa

Montag, Mai 11th, 2009

Eine internationale Tagung zum Thema

Frühneuzeitliche Ghettos in Europa: Ein Vergleich
Early Modern Ghettoes: A Comparative Approach

gemeinsam organisiert vom Jüdischen Museum Frankfurt und von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, findet vom 7 bis 9.  Juni 2009 in Frankfurt am Main statt.

Die Topographie jüdischer Siedlungen hat schon früh das Interesse der Forschung auf sich gezogen. Die Form und die Lage der jüdischen Wohnbezirke, die Abgrenzung zu der christlichen Nachbarschaft, die Gestalt und die Entwicklung kommunikativer Räume eröffnen Zugänge zu grundlegenden Fragen jüdischer Existenz in Europa. Die Untersuchung eines „jüdischen Raumes“ erfordert aber die Überwindung der in den jüdischen Studien in der Regel getrennt untersuchten Bereiche. „Siedlungsformen reflektieren sowohl den inneren Diskurs über Fragen der Spiritualität, des Denkens und Glaubens wie Themen der äußeren Narrative, also der Beziehungen von Juden und jüdischen Gemeinden zur nicht-jüdischen Welt.“ Die Frage nach dem „Raum“ jüdischen Lebens berührt sich daher auch mit dem „spatial turn“ in den Kulturwissenschaften, der für die jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit bislang noch nicht fruchtbar gemacht werden konnte.

Nähere Informationen können Sie dem Tagungsprogramm entnehmen: Tagungsprogramm Frankfurt

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Historikertag 2010 – Bitte um Vorschläge

Dienstag, April 21st, 2009

Liebe Mitglieder der GEGJ e.V.,

unsere Gesellschaft soll auch auf dem nächsten Historikertag, der 2010 in Berlin stattfindet, wieder mit einer Sektion vertreten sein. Auf dem Historikertag findet darüber hinaus auch die nächste ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Vor einer Woche hat der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands einen Aufruf zur Einreichung von Sektionsvorschlägen veröffentlicht.

Das Generalthema des Historikertags lautet: Über Grenzen.

Der Vorstand bittet Sie, bis zum 30. Juni entsprechende Vorschläge für eine Sektion der GEGJ per E-Mail an den Vorsitzenden der GEGJ, Herrn Prof. Dr. Robert Jütte zu richten. Abstracts sind zunächst nicht erforderlich, wenngleich eine kurze Begründung sinnvoll erscheint. Auf der Grundlage Ihrer Anregungen wird der erweiterte Vorstand der GEGJ bis zum Oktober 2009 einen Sektionsvorschlag ausarbeiten und beim VHD einreichen.

Mit herzlichen Grüßen
Christoph Cluse, Robert Jütte & Birgit Klein

Gastvortrag mit Professor Mauro Perani

Montag, Dezember 8th, 2008

Das Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden der Universität Trier und das Historisch-kulturwissenschaftliche Forschungszentrum Trier (HKFZ) laden ein zu einem Gastvortrag mit

Prof. Dr. Mauro Perani
Università di Bologna

zum Thema

The »Italian Genizah«
New Discoveries of Ancient Hebrew Manuscripts

Archive und Bibliotheken in ganz Europa bergen eine große Zahl von Fragmenten aus hebräischen Handschriften, deren Seiten als Bucheinbände »wiederverwertet« wurden. Der Beschreibung und Erforschung dieses verborgenen Erbes des europäischen Judentums widmet sich das Projekt »Genizà italiana« seit mehr als 20 Jahren.

Ort und Zeit: Montag, 12. Januar 2009, 18 Uhr c.t., Universität Trier, Raum DM 343.

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Judezmo-Konferenz

Montag, August 11th, 2008

Vom 7. bis 9. September 2008 findet in der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg Haus, Hamburg, eine internationale Konferenz zum Thema »Judezmo: Lexicology and Lexicography« statt. Sie wird veranstaltet vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und geleitet von Dr. Michael Studemund-Halévy.

Vorträge werden gehalten von Haim Vidal Sephiha (Paris), David Bunis (Jerusalem), Rafael Arnold (Paderborn/Berlin), Laura Minvervini (Neapel), Ora (Rodrigue) Schwarzwald (Ramat Gan), Marie-Christine Varol (Paris), Pandelis Mavrogiannis (Paris), Nikola Vuletic (Zadar), Ivana Vucina (Belgrad), Beatrice Schmid (Basel), Michael Studemund-Halévy (Hamburg), Harm de Boer (Basel), Gila Hadar (Haifa), Pilar Romeu Ferre & Palom Díaz-Mas (Barcelona/Madrid), Stephanie von Schmädel (Berlin) und Slava Platikova (Berlin).

Begleitend findet eine Ausstellung sefardischer Handschriften in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky statt.

Nähere Informationen finden Sie an dieser Stelle.

Die GEGJ auf dem Historikertag

Montag, Juni 9th, 2008

Liebe Mitglieder der GEGJ,

haben Sie sich schon zum diesjährigen Historikertag in Dresden (30. Sept. – 3. Okt.) angemeldet? Die GEGJ wird wieder mit einer eigenen Sektion vertreten sein:

Freitag, 3. Oktober, 15:15–18:00, Raum 105

Robert Jütte (Stuttgart)
Strategien gegen Ungleichheiten in Ehe, Recht und Beruf. Jüdische Frauen im vormodernen Aschkenas

  • Martha Keil (St. Pölten): Aguna. Strategien gegen die Benachteiligung der jüdischen Frau im Eherecht
  • Barbara Staudinger (St. Pölten): Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen vor dem kaiserlichen Reichshofrat
  • Birgit E. Klein (Heidelberg): Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen und das jüdische Ehegüterrecht in Norm und Praxis
  • Rotraud Ries (Berlin): Chuzpe, Kalkül und Phantasie – Karriere und Nachruhm der Unternehmerin Mme. Kaulla (1739–1809)

Auch einige weitere Mitglieder unserer Gesellschaft sind auf dem Historikertag mit Vorträgen vertreten: Thomas Lange (Darmstadt), Michael Matheus (Rom), Stefanie Schüler-Springorum (Hamburg), Sabine Ullmann (Eichstätt), Joseph Wiesehöfer (Kiel).

Am Donnerstag, 2. Oktober 2008, findet außerdem von 17–19 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Gesellschaft statt (Raum 101). Bitte merken Sie sich den Termin vor. Es ergeht noch eine gesonderte, schriftliche Einladung.

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Jüdische Musik in Europa

Freitag, Mai 30th, 2008

Unter dem Titel »Jüdische Musik in Europa: Brücke im Dialog der Kulturen« veranstaltet das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland am 27. Juni 2008 in der Villa Seligmann (Hohenzollernstraße 39) einen Studientag. Den Festvortrag hält Professor Andor Izsák, Direktor des EZJM.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier.

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XI. Symposium für Jiddische Studien

Dienstag, Februar 12th, 2008

Das XI. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland wird vom 22. bis 24. September 2008 an der Universität Düsseldorf stattfinden.

Wir laden Sie herzlich ein, Vortragsangebote in Form einer kurzen Zusammenfassung des Referats an die Symposiumsleitung einzusenden. Die Vorträge können auf Jiddisch oder Deutsch gehalten werden, die Redezeit beträgt 20 min. Zusammenfassungen können bis zum 1. April 2008 eingesendet werden.

Wie in den Vorjahren wird auch 2008 auf ein einengendes Rahmenthema verzichtet, um keines der Forschungsfelder der Jiddistik auszugrenzen. Interdisziplinäre Forschung mit einem jiddistischen Bezug wird ebenfalls gern berücksichtigt.

Das Symposium ist offen für alle an der Jiddistik Interessierten. Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 10,– €, der auf dem Symposium zu entrichten ist. Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

Prof. Dr. Simon Neuberg
FB II/Jiddistik
Universität Trier

Prof. Dr. Marion Aptroot
Abteilung für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur
Institut für Jüdische Studien
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Anmeldung und Information:

Abteilung für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur
Institut für Jüdische Studien
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf

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Forum 2008

Freitag, Dezember 7th, 2007

Das Programm der 9. Arbeitstagung des Interdisziplinären Forums »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit« vom 11.–13. Januar 2008 in Düsseldorf ist jetzt auf der Homepage des Forums, http://www.forum-juedische-geschichte.de/ zu finden. Die Tagung steht unter dem Thema »Jüdische Migration und Mobilität in der Frühen Neuzeit«. Interessierte melden sich bitte bis zum 19. Dezember 2007 an.

Die GEGJ auf dem Historikertag 2008

Freitag, November 23rd, 2007

Die GEGJ wird auf dem 47. Deutschen Historikertag in Dresden (30.9.-3.10.2008) mit der Sektion »Strategien gegen Ungleichheiten in Ehe, Recht und Beruf: Jüdische Frauen im vormodernen Aschkenas« vertreten sein. Damit wird wieder an eine langjährige Tradition der GEGJ angeknüpft.

Bekanntlich waren die Normen beider Rechtssphären, obrigkeitliche wie innerjüdische, und deren Ungleichheiten konstitutiv für die Rechtsstellung von Jüdinnen. In der Praxis kollidierten indes die Normen mit der sozialen Wirklichkeit, so dass in vielen Bereichen von den Jüdinnen selbst, von männlichen Unterstützern und rabbinischen wie weltlichen Autoritäten Strategien gegen rechtliche Benachteiligungen entwickelt werden mussten. Die grundlegenden Machtstrukturen veränderten sich dadurch zwar zumeist nicht, doch entstand ein Verhandlungsraum bezüglich Auslegung und Umsetzung der Gesetze. Das Spannungsverhältnis von Praxis versus Norm steht im Zentrum der vier Sektionsbeiträge:

1. Martha Keil: Aguna. Strategien gegen die Benachteiligung der jüdischen Frau im Eherecht
2. Barbara Staudinger: Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen vor dem kaiserlichen Reichshofrat
3. Birgit E. Klein: Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen und das jüdische Ehegüterrecht in Norm und Praxis
4. Rotraud Ries: Chuzpe, Kalkül und Phantasie – Karriere und Nachruhm der Unternehmerin Mme. Kaulla (1739-1809)

Die Sektionsleitung übernimmt der Vorsitzende der GEGJ, Prof. Dr. Robert Jütte.

Mitglieder der GEGJ seien bereits jetzt darauf hingewiesen, dass in Dresden in zeitlicher Nähe zur Sektion auch die Mitgliederversammlung stattfinden wird. Der genaue Termin der Sektion steht allerdings noch nicht fest.

Antrittsvorlesung Birgit Klein

Montag, November 5th, 2007

Am Mittwoch, 7. November 2007 um 18:15 Uhr

hält Frau Professor Dr. Birgit Klein (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) ihre Antrittsvorlesung über das Thema

»Von Moses bis Moses erstand keiner wie Moses«
Typologie und Namensträger

in der Aula der Alten Universität (»Alte Aula«, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg, am Universitätsplatz), mit anschließendem Empfang.

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