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W1-Juniorprofessur in Trier

Freitag, November 27th, 2020

Im Fachbereich III – Altertumswissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte – der Universität Trier ist im Fach Mittelalterliche Geschichte zum 1. April 2022 eine W1-Juniorprofessur für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkten in der jüdischen Geschichte und Geschichte der interreligiösen Beziehungen mit Tenure-Track nach W2 (LBesG) (m/w/d) im Beamtenverhältnis auf Zeit zu besetzen. – Zum Ausschreibungstext.

The Faculty of Antiquity Studies, History, Politics, and Art History (FB III) of Trier University invites applications for a tenure-track appointment at the level of Assistant Professor (Juniorprofessorin/Juniorprofessor) of Jewish History and the History of Interreligious Encounter in the Middle Ages (W1 with tenure-track to a W2 position, LBesG) (m/f/d) starting April 1st 2022. – See further details here.

Forum 2008

Freitag, Dezember 7th, 2007

Das Programm der 9. Arbeitstagung des Interdisziplinären Forums »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit« vom 11.–13. Januar 2008 in Düsseldorf ist jetzt auf der Homepage des Forums, http://www.forum-juedische-geschichte.de/ zu finden. Die Tagung steht unter dem Thema »Jüdische Migration und Mobilität in der Frühen Neuzeit«. Interessierte melden sich bitte bis zum 19. Dezember 2007 an.

Neuerscheinungen

Donnerstag, Dezember 6th, 2007

Soeben ist im Akademie-Verlag erschienen:

Räume und Wege. Jüdische Geschichte im Alten Reich; 1300-1800 / hrsg. von Rolf Kießling, Peter Rauscher, Stefan Rohrbacher und Barbara Staudinger; Red. Anke Sczesny,
Berlin : Akademie Verlag, 2007
ISBN 978-3005-004385-2

Mit Beiträgen von Anna C. Fridrich, Peter Rauscher, Johannes Mordstein, Nathanja Hüttenmeister, Stefan Lang, Barbara Staudinger, Rotraud Ries, Wolfgang Treue, J. Friedrich Battenberg, Reinhard Buchberger, Birgit E. Klein, Eveline Brugger & Birgit Wiedl, Thomas Peter sowie Martha Keil.

Bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir auch noch den Hinweis auf folgende Veröffentlichungen von GEGJ-Mitgliedern:

Andreas Reinke,
Geschichte der Juden in Deutschland 1781-1933,
Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2007
ISBN: 978-3-534-15445-6

Joseph Shatzmiller
Shylock geht in Revision. Juden, Geldleihe und Gesellschaft im Mittelalter / aus dem Englischen übersetzt von Christoph Cluse,
Trier: Kliomedia, 2007
ISBN 978-3-89890-121-5

Israel J. Yuval,
Zwei Völker in deinem Leib. Gegenseitige Wahrnehmung von Juden und Christen / übers. von Dafna Mach,
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2007
ISBN 978-3-525-56993-1

Für weitere Hinweise auf Neuerscheinungen ist die Redaktion stets offen.

CC

Die GEGJ auf dem Historikertag 2008

Freitag, November 23rd, 2007

Die GEGJ wird auf dem 47. Deutschen Historikertag in Dresden (30.9.-3.10.2008) mit der Sektion »Strategien gegen Ungleichheiten in Ehe, Recht und Beruf: Jüdische Frauen im vormodernen Aschkenas« vertreten sein. Damit wird wieder an eine langjährige Tradition der GEGJ angeknüpft.

Bekanntlich waren die Normen beider Rechtssphären, obrigkeitliche wie innerjüdische, und deren Ungleichheiten konstitutiv für die Rechtsstellung von Jüdinnen. In der Praxis kollidierten indes die Normen mit der sozialen Wirklichkeit, so dass in vielen Bereichen von den Jüdinnen selbst, von männlichen Unterstützern und rabbinischen wie weltlichen Autoritäten Strategien gegen rechtliche Benachteiligungen entwickelt werden mussten. Die grundlegenden Machtstrukturen veränderten sich dadurch zwar zumeist nicht, doch entstand ein Verhandlungsraum bezüglich Auslegung und Umsetzung der Gesetze. Das Spannungsverhältnis von Praxis versus Norm steht im Zentrum der vier Sektionsbeiträge:

1. Martha Keil: Aguna. Strategien gegen die Benachteiligung der jüdischen Frau im Eherecht
2. Barbara Staudinger: Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen vor dem kaiserlichen Reichshofrat
3. Birgit E. Klein: Ungleichheiten als Chance? Jüdinnen und das jüdische Ehegüterrecht in Norm und Praxis
4. Rotraud Ries: Chuzpe, Kalkül und Phantasie – Karriere und Nachruhm der Unternehmerin Mme. Kaulla (1739-1809)

Die Sektionsleitung übernimmt der Vorsitzende der GEGJ, Prof. Dr. Robert Jütte.

Mitglieder der GEGJ seien bereits jetzt darauf hingewiesen, dass in Dresden in zeitlicher Nähe zur Sektion auch die Mitgliederversammlung stattfinden wird. Der genaue Termin der Sektion steht allerdings noch nicht fest.

Antrittsvorlesung Birgit Klein

Montag, November 5th, 2007

Am Mittwoch, 7. November 2007 um 18:15 Uhr

hält Frau Professor Dr. Birgit Klein (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) ihre Antrittsvorlesung über das Thema

»Von Moses bis Moses erstand keiner wie Moses«
Typologie und Namensträger

in der Aula der Alten Universität (»Alte Aula«, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg, am Universitätsplatz), mit anschließendem Empfang.

CC

10. Arye Maimon-Vortrag in Trier

Freitag, Oktober 19th, 2007

Am 7. November 2007 findet an der Universität Trier der 10. »Arye Maimon-Vortrag« statt. Auf dem Programm stehen nach einem Grußwort des Präsidenten der Universität Trier (Prof. Dr. Peter Schwenkmezger) der Jahresbericht des Arye Maimon-Instituts für Geschichte der Juden (Prof. Dr. Alfred Haverkamp), der Gastvortrag von

Prof. Dr. Joseph Shatzmiller
(Duke University, Durham/NC)

zum Thema

»Fromme Juden und höfische Gesellschaft im hohen Mittelalter«

sowie die Vorstellung seines Buches »Shylock geht in Revision. Juden, Geldleihe und Gesellschaft im Mittelalter«, aus dem Englischen übers. von Christoph Cluse (Trier 2007).

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem Umtrunk in den Räumen des Arye Maimon-Instituts ein.

Ort und Zeit: Universität Trier, Hörsaal 1, 18 Uhr.

Steinheim-Kolloquium 2007: »Zweierlei Integration«

Freitag, Oktober 19th, 2007

Das »Steinheim-Kolloquium 2007« findet vom 11. bis 12. November im Jüdischen Gemeindezentrum Duisburg statt. Das Thema lautet: »Zweierlei Integration: Vom Großen Sanhedrin zur Deutschen Islamkonferenz, 1807-2007«.

»Der Große Sanhedrin, eine Versammlung der angesehensten jüdischen Autoritäten des napoleonischen Reiches, verkündete 1807 sein Epoche machendes Programm der Integration der Juden in den säkularen Rechtsstaat durch eine theologische Neuorientierung und eine zentralisierte Vertretung. Zweihundert Jahre später, mit der Deutschen Islamkonferenz, wird die Frage der politischen Repräsentation einer nichtchristlichen und kirchenlosen Minderheit wieder aktuell.«

Weitere Informationen unter http://www.steinheim-institut.de/.

Ausstellung: Juden in vormoderner Zeit am Mittelrhein

Dienstag, Oktober 9th, 2007

»In der Zeit vom 15. Oktober bis zum 30. November 2007 wird das hessische Staatsarchiv Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Evenari-Forum für deutsch-jüdische Studien der Technischen Universität Darmstadt eine Ausstellung zur Geschichte der Juden am Mittelrhein in vormoderner Zeit zeigen. Dargestellt werden soll die wechselvolle Geschichte der Juden, besonders ihrer Beziehungen zur christlichen Umwelt in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt ebenso wie in angrenzenden Regionen in Mittelalter und Früher Neuzeit bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Dabei sollen Besonderheiten des mittelrheinischen, aschkenasischen Judentums ebenso herausgestellt werden wie Übereinstimmungen mit der übrigen Entwicklung im Bereich des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Das Konzept der Ausstellung wurde im Rahmen eines Seminars unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Battenberg und Dr. Anne Holtmann-Mares zusammen mit Studierenden der Geschichte erarbeitet und wird in Zusammenarbeit mit dem graphischen Büro Silke Berg/Frankfurt am Main ausgeführt.« (Quelle: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt).

Die Ausstellung wird am 15. Oktober um 17 Uhr eröffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Moritz Steinschneider: Internationale Konferenz

Montag, Oktober 8th, 2007

Internationale Konferenz »Bibliographie und Kulturtransfer«, Berlin, 20.-22. November 2007.

Ein Jahrhundert nach seinem Tod im Jahr 1907 gilt Moritz Steinschneider als herausragender Historiker der mittelalterlich-jüdischen Literatur des Nahen Ostens und Europas. Steinschneider, oft als »Vater der hebräischen Bibliographie« bezeichnet, arbeitete an der Königlichen Bibliothek zu Berlin. Er verfasste die renommierten Kataloge hebräischer Handschriften in mitteleuropäischen Bibliotheken und den berühmten Katalog der hebräischen Bücher in der Oxforder Bodleian Library.

Gegenstand der Konferenz sind die verschiedenen Aspekte des wissenschaftlichen Œuvres Moritz Steinschneiders in ihren jeweiligen geistigen, gesellschaftlichen und politischen Kontexten. Seine Studien zum Kulturtransfer, vor allem durch Übersetzungen, sollen dabei besondere Berücksichtigung finden.

Die Konferenz wird organisiert von der Staatsbibliothek zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Halle-Wittenberg und dem CNRS. Weitere Informationen unter www.staatsbibliothek-berlin.de/steinschneider-conference

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Neue Forschungen zum Jüdischen Worms

Dienstag, September 18th, 2007

Aus Anlass der Einweihung des Raschi-Hauses vor 25 Jahren führt das Stadtarchiv/Jüdische Museum eine kleine Vortragsreihe durch, in der ausgewiesene Fachleute neue wissenschaftliche Erkenntnisse und laufende Forschungsprojekte zu Fragen der jüdischen Geschichte der Stadt bzw. zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in »Warmaisa« einem breiteren Publikum präsentieren werden.

Donnerstag, 27. September
Prof. Dr. Michael Brocke Duisburg
»Neue Blicke auf den Alten Friedhof«

Donnerstag, 11. Oktober
Dr. Ursula Reuter, Düsseldorf
»Die Wormser Judenschaft im Dreißigjährigen Krieg«

Donnerstag, 25. Oktober
Dr. Lucia Raspe, Frankfurt/M.
»Worms ohne Raschi: Vergessene Erzähltraditionen der Juden des Spätmittelalters?«

Die Reihe findet in enger Kooperation mit dem Altertumsverein Worms im Raschi-Haus statt, Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit für Nachfragen und Diskussion. 

Kontakt: Dr. Gerold Bönnen, Stadtarchiv worms, Hintere Judengasse, 67547 Worms

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