Archive for the ‘Ausschreibungen’ Category

Alfred Haverkamp Förderpreis

Montag, Mai 2nd, 2022

Erste Ausschreibung, 2022/23

die Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden (GEGJ) e.V. wurde 1987 auf Initiative von Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Haverkamp (1937–2021), bis 2005 Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Trier, ins Leben gerufen. Zum Gedenken an ihren Gründungsvorsitzenden, der seit den 1970er Jahren mit Forschungsarbeiten zur jüdischen Geschichte in der Vormoderne weltweit Anerkennung erworben hatte, hat die GEGJ den Alfred Haverkamp Förderpreis (AHFP) eingerichtet. Die GEGJ freut sich, den mit 2.000,- Euro dotierten Preis nun zum ersten Mal auszuschreiben. Mit dem AHFP sollen herausragende wissenschaftliche Monographien zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur, insbesondere Dissertationen und Habilitationsschriften, gewürdigt werden.

  • Die Fertigstellung bzw. die Publikation der für den AHFP vorgeschlagenen Beiträge darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
  • Die Bewerbung kann als Eigenbewerbung oder durch Vorschlag Dritter erfolgen und ist nicht an eine Mitgliedschaft in der GEGJ gebunden.

Folgende Unterlagen sind per E-Mail einzureichen:

  • der wissenschaftliche Beitrag (Manuskript, Druckfassung oder vorliegendes Buch als Digitalisat, Versand als E-Mail-Anhang oder als hochgeladene Datei, z.B. über WeTransfer)
  • ein Abstract der Arbeit (1-2 Seiten)
  • sofern vorhanden, die bei der Prüfungskommission eingereichten Gutachten zur Benotung der Arbeit (pdf-Dokument)
  • ein kurzer Lebenslauf und die aktuellen Kontaktdaten des/der vorgeschlagenen Nachwuchswissenschaftlers/in

Die Preisvorschläge bzw. die Bewerbungen sind bis zum 31. August 2022 an den Vorstand der GEGJ zu richten und an das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (z. Hd. PD Dr. Andreas Brämer; E-Mail: andreas.braemer@igdj-hh.de) zu adressieren. Für Rückfragen stehen die beiden Vorsitzenden (andreas.braemer@igdj-hh.de; Eva.Haverkamp@lrz.uni-muenchen.de) sowie der Schatzmeister (cluse@uni-trier.de) gerne zur Verfügung.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine aus mindestens drei ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehende Jury, die von der Mitgliederversammlung der GEGJ eingesetzt wird. Liegen mehrere vorgeschlagene Arbeiten von außergewöhnlicher Qualität vor, ist die Jury berechtigt, den Preis zu teilen. Die Preisverleihung soll in der ersten Jahreshälfte 2023 stattfinden.

PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg), 1. Vorsitzender
Prof. Dr. Eva Haverkamp-Rott (München), 2. Vorsitzende
Dr. Christoph Cluse (Trier), Schatzmeister

Leo Baeck Stipendien 2022/23

Montag, Dezember 13th, 2021

Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende, die an einer Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen (z.B. Literatur, Philosophie, Geschichte, Musikwissenschaft) und geographischen Räume (z. B. Europa, Amerikas, Israel) sind willkommen, allen gemeinsam ist ein Bezug zum deutschsprachigen Judentum. Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr bietet das Programm Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung. Es ist offen für Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit. Die Fellows verbleiben an ihrer jeweiligen Universität und kommen zu zwei Workshops zusammen, die gemeinsam vom Leo Baeck Institut London und der Studienstiftung organisiert werden.

Das Programm trägt den Namen des Rabbiners Dr. Leo Baeck (1873-1956), der einer der bedeutenden Persönlichkeiten des deutschen Judentums im 20. Jahrhundert war. Die Studienstiftung führt das Programm in inhaltlicher Kooperation mit dem Leo Baeck Institut London und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch.

Für das akademische Jahr 2022/23 werden bis zu zwölf Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt zum Oktober 2022 und endet im September 2023. Regelmäßige Workshops (PDF, 0.2 MB) und ein gemeinsames Intranet unterstützen die Stipendiatinnen und Stipendiaten darin, sich ihre Projekte gegenseitig vorzustellen und sich über Methoden und Ergebnisse der Forschung auszutauschen. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch. Promovierende, die ihre Dissertation an Universitäten in Deutschland erarbeiten und einreichen werden, können nach dem ersten Jahr eine Verlängerung der Förderdauer beantragen, sofern der Studienstiftung entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stehen. Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2022.

Bewerbungsformular (DOC, 2 MB)

Alle weiteren Details finden Sie hier.

AB

Leo-Baeck-Stipendien 2021/22

Freitag, Dezember 4th, 2020

Das gemeinsam von BMBF, Studienstiftung und dem Leo Baeck Institute London verantwortete Leo Baeck Fellowship Programm schreibt für das akademische Jahr 2021/22 wieder Stipendien aus. Das Programm richtet sich an Promovierende, die aneiner Dissertation im Bereich Geschichte und Kultur des zentraleuropäischen Judentums arbeiten. Projekte aller Epochen, Disziplinen und geographischer Räume sind willkommen, allen gemeinsam ist ein Bezug zum deutschsprachigen Judentum. Neben der finanziellen Unterstützung für ein Jahr bietet das Programm Gelegenheit zu wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung. Einzelheiten sind dem Ausschreibungstext zu entnehmen, die in deutscher und englischer Sprache vorliegen: https://www.studienstiftung.de/leo-baeck-fellowship-programm/

AB

W1-Juniorprofessur in Trier

Freitag, November 27th, 2020

Im Fachbereich III – Altertumswissenschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte – der Universität Trier ist im Fach Mittelalterliche Geschichte zum 1. April 2022 eine W1-Juniorprofessur für Mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkten in der jüdischen Geschichte und Geschichte der interreligiösen Beziehungen mit Tenure-Track nach W2 (LBesG) (m/w/d) im Beamtenverhältnis auf Zeit zu besetzen. – Zum Ausschreibungstext.

The Faculty of Antiquity Studies, History, Politics, and Art History (FB III) of Trier University invites applications for a tenure-track appointment at the level of Assistant Professor (Juniorprofessorin/Juniorprofessor) of Jewish History and the History of Interreligious Encounter in the Middle Ages (W1 with tenure-track to a W2 position, LBesG) (m/f/d) starting April 1st 2022. – See further details here.

Haskala in Breslau: CfP

Freitag, April 17th, 2020

Joel Bri’l Löwes Schulschriften im Kontext

Interdisziplinärer Workshop, 28.–29. Oktober 2020, Freie Universität Berlin. – Organisation: Uta Lohmann (IGDJ Hamburg) und Kathrin Wittler (FU Berlin)

Die Haskala des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts war eine jüdische Aufklärungsbewegung, deren Vertreter in mehreren Zentren wirksam waren. Während die personellen und institutionellen Bedingungen der Berliner Haskala in den letzten Jahren eingehend erforscht worden sind, steht für ein anderes wichtiges Zentrum der jüdischen Aufklärung – Breslau – eine vergleichbare Rekonstruktionsarbeit noch aus. Dazu soll ein DFG-gefördertes Editionsprojekt beitragen.

Im Rahmen des Editionsprojekts findet am 28. und 29. Oktober 2020 ein interdisziplinärer Workshop an der Freien Universität Berlin statt, der Expertinnen und Experten aus den Geschichts-, Erziehungs-, Religions-, Kultur-, Sprach-, Literaturwissenschaften miteinander ins Gespräch bringen soll. Zur Diskussion stehen unter anderem folgende Aspekte, die eng mit Joel Löwes Leben und Wirken und der Wilhelmsschule in Breslau verbunden sind:

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Jüdische Friedhöfe in Bayern

Montag, Oktober 28th, 2019

Stellenausschreibung

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Judaistin/Judaisten oder Historikerin/Historiker mit Schwerpunkt jüdiche Geschichte (m/w/d).

Den Text der Ausschreibung finden Sie hier.

red.