Nachwuchsworkshop Bamberg (27.–29. Juli 2020)

März 15th, 2019

Das Begriffspaar ‚Tradition‘ und ‚Moderne‘ prägt unser Bild von jüdischer Geschichte und Kultur bis heute. Der Dualismus „Land = Stagnation“ und „Stadt = Fortentwicklung“ ist ein in der Wissenschaft gängiges Muster, das es zu hinterfragen gilt. Das Verhältnis von Stadt und Land wurde zumeist als Einbahnstraße oder als Entweder-Oder, Stadt oder Land, betrachtet. Dabei stellt sich die Frage, ob eine solche Dichotomie weiterhin haltbar ist. Was passierte in den Zwischenräumen und Bewegungen in beide Richtungen? Welche Verbindungen und Transfers von Personen, Texten, Objekten, Ideen und Institutionen gab es, die die Kategorien „Land“ und „Stadt“ destabilisieren

Der interdisziplinäre Workshop stellt daher das Phänomen des ländlichen Judentums in seiner Beziehung zum städtischen Judentum in den Mittelpunkt. Auf die Festlegung eines zeitlichen Schwerpunkts wird bewusst verzichtet. In den Blick genommen werden sollen die Kulturräume Mitteleuropa (insb. der deutschsprachige Raum), Ost(mittel)europa ebenso wie Nordamerika. Diese drei geografischen Regionen sind nicht nur durch die jüdische Migrationsgeschichte auch in Fragen von Moderne und Tradition historisch miteinander verquickt, sondern versprechen auch unterschiedliche Antworten auf die Kernfragen des Workshops.

Wir laden Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachrichtungen herzlich dazu ein, bis zum 15. April 2019 Themenvorschläge für Vorträge einzureichen. Weitere Details finden Sie unter https://www.hsozkult.de/event/id/termine-39526.

Rebekka Denz, Markus Krah, Carsten Schapkow

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Ehrendoktorwürde für Robert Jütte

Januar 11th, 2019

Am 9. Dezember 2018 erhielt Prof. Dr. Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung und langjähriges Mitglied der GEGJ, den Doctor of Hebrew Letters honoris causa vom Spertus Institute for Jewish Learning and Leadership, dem früheren Jewish College of Chicago.

v.l.n.r.: Dean Bell, Robert Jütte, Keren Fraiman. Foto: Dan Rest.

Professor Jütte befindet sich damit in der illustren Schar von Ehrendoktoren dieses Instituts, angefangen mit Leo Baeck, seiner Zeit der bedeutendste Vertreter des deutschen Judentums und Verfolgter des NS-Regimes.

Wir gratulieren!

German Israeli Archival Exchange Colloquium

Dezember 11th, 2018

Erfreulicherweise konnte das Institut für die Geschichte der deutschen Juden Mittel einwerben, die es ermöglichen, ein drittes German Israeli Archival Exchange Colloquium (GIAEC) stattfinden zu lassen. In Zusammenarbeit mit der Tel Aviv University wird so das IGdJ ein GIAEC abhalten, welches sich an Doktoranden richtet, die noch nicht so gut mit der Archivlandschaft in Deutschland und Israel vertraut sind, dies aber für die jeweiligen Forschungsprojekte wichtig wäre. Das GIAEC bietet den Doktoranden an, eine Woche durch Deutschland (2019) und eine Woche durch Israel (2020) gemeinsam zu reisen. Dabei werden Thema und Quellenlage diskutiert und verschiedene Archive aufgesucht und damit auch Archivbestände erschlossen und z.T. durchgeschaut. Das Format verbindet also Elemente eines klassischen Doktorandenworkshops und eines Archivseminars.

Den Call for Applications finden Sie hier. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2019.

Björn Siegel, Hamburg

Historikertag 2018: Bericht über die Sektion der GEGJ

Dezember 11th, 2018

Der Sektionsbericht, verfasst von Amelie Sagasser und Mareike Hartmann, ist nun online.

CC

Ausschreibung: Doktorand_innenforum der GEGJ (Amsterdam 2019)

Oktober 11th, 2018

Die Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden e.V. (GEGJ) lädt Doktorandinnen und Doktoranden, die zur jüdischen Geschichte in der Vormoderne (Mittelalter und Frühe Neuzeit) arbeiten, ein, ihr Promotionsvorhaben während eines zweitägigen Workshops in Amsterdam am 12. und 13. Juni 2019 vorzustellen. Die wissenschaftliche Leitung haben Frau Prof. Dr. Sabine Ullmann (Eichstätt) und PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg). Zwei weitere Experten werden ebenfalls teilnehmen. Kooperationspartner ist die Universiteit van Amsterdam.

Das Kolloquium in Amsterdam ist das dritte in einer Reihe von Veranstaltungen, die die GEGJ regelmäßig für den wissenschaftlichen Nachwuchs organisiert. Nachdem die vergangenen Nachwuchsforen in Venedig und Worms abgehalten wurden, haben sich die Organisatoren diesmal für Amsterdam entschieden, weil diese Stadt ebenfalls eine zentrale Rolle im europäischen Judentum der Frühen Neuzeit spielte.

Eingeladen sind insgesamt bis zu zehn Doktorandinnen und Doktoranden, die sich in ihrer Dissertation der Geschichte und Kultur des aschkenasischen Judentums in der Vormoderne widmen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Vorstellung der einzelnen Promotionsprojekte, für deren Diskussion auch entsprechend viel Zeit vorgesehen ist. Darüber hinaus wird eine fachlich geführte Besichtigung der Stätten jüdischer Geschichte in Amsterdam erfolgen. Die GEGJ zahlt den teilnehmenden Doktorandinnen und Doktoranden einen pauschalen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten in Höhe von 350,- €.

Elektronische Bewerbungen mit einer kurzen Projektskizze (maximal 3 Seiten) und einem Empfehlungsschreiben des Betreuers/der Betreuerin der Dissertation bitte bis zum 1. Februar 2019 an Frau Prof. Dr. Sabine Ullmann (sabine.ullmann@ku-eichstaett.de).

Brämer/Ullmann

CfP Interdisziplinäres Forum „Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit“

Oktober 1st, 2018

20. Arbeitstagung, 8.–10. Februar 2019, Stuttgart-Hohenheim

Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit

Die zahlreichen Vertreibungen bzw. Ausweisungen aus den deutschen Städten am Ende des Mittelalters und die starke Verbreitung des Landjudentums in Süddeutschland in der Folgezeit verleiten nur zu oft zu der Annahme, dass sich jüdisches Leben seitdem vorwiegend im ländlichen Raum abgespielt habe. Dabei lebte ein nicht unerheblicher Teil der Juden im Alten Reich auch während der Frühen Neuzeit in Städten.

Wie sich die Siedlungssituation der Juden nach der Krise des Spätmittelalters neu gestaltete und ausdifferenzierte und unter welchen Bedingungen noch oder wieder Juden in Städten wohnen konnten, möchte die Tagung des Forums 2019 thematisieren. Zugleich sollen die aus dieser Entwicklung resultierenden Lebensformen unter dem Oberbegriff »Leben in der frühneuzeitlichen Stadt« vergleichend in den Blick genommen werden. Dies ist gerade auch in der Stadtgeschichtsforschung zwar immer wieder als Desiderat erkannt, aber – abgesehen von Studien zu einzelnen Städten – bisher kaum untersucht worden.

Das frühneuzeitliche Spektrum der von Juden bewohnten Städte reichte von Metropolen wie Frankfurt und Prag sowie großen Handels- und Hafenstädten wie Amsterdam oder Hamburg über wenige kleinere Reichsstädte mit einer starken und kontinuierlichen jüdischen Ansiedlung (Friedberg, Worms) und fürstliche Residenzstädte verschiedenster Größenordnung bis hin zu mittleren und kleinen Landstädten. Letztere unterschieden sich in ihrer Lebensrealität oft kaum von ihrer ländlichen Umgebung. Systematisch noch kaum beachtet wurden schließlich die zahlreichen »Ausweichorte«, jüdische Ansiedlungen vor den Toren von Städten wie z.B. Köln (Deutz), Nürnberg (Fürth) oder Krakau (Kazimierz), in denen selbst keine jüdische Bevölkerung geduldet wurde. Nicht nur die Frage nach der Anwesenheit von Juden in einer Stadt ist damit von Belang, sondern genauso die nach ihrer Abwesenheit bzw. den Folgen derselben für die Umgebung der Stadt bis hin zu ganzen Systemen von »Ersatzsiedlungen« rings um eine Stadt und deren Bedeutung für die Juden.

Zur Charakteristik städtischer jüdischer Siedlung in der Frühen Neuzeit gehört ihre Rolle als Orte jüdischer Bildung, Gelehrsamkeit und Gerichtsbarkeit. Die räumliche, soziale und ökonomische Struktur in der Stadt war ungleich differenzierter als auf dem Land. Es bestand eine komplexe Gemengelage jüdischer und nichtjüdischer Räume. Die alltägliche Lebenswelt wurde bestimmt von Nachbarschaft und Konkurrenz sowohl innerhalb der Gemeinde als auch zur christlichen Umgebung und zu anderen jüdischen Gemeinden.

Wir laden alle zum Thema Forschenden ein, sich mit Beiträgen von maximal 25 Minuten, mit »Werkstattberichten« aus laufenden Forschungsprojekten und Dissertationsvorhaben an der Tagung des »Forums« zu beteiligen. Willkommen sind Beiträge, die Formen und Relevanz eines städtisch geprägten Judentums beleuchten: von juristischen Themen wie z.B. einem jüdischen Bürgerrecht im 15./16. Jahrhundert über Wirtschaftsgeschichte und Stadtplanung bis hin zu eher judaistisch ausgerichteten Vorträgen zur Gemeindeorganisation, Gelehrsamkeit oder gar Liturgie.

Neben Fallstudien zu den verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in der Stadt der Frühen Neuzeit sind besonders auch Beiträge willkommen, die das Thema vergleichend bzw. systematisierend in den Blick nehmen. Beispielhaft seien einige Themenbereiche genannt:

  • Stadt vs. Land: Was charakterisierte städtisches, was ländliches Judentum – oder: wo endete das Land, wo begann die Stadt?
  • Städtische Gemeindetypologien: Wie und unter welchen rechtlichen, wirtschaftlichen und herrschaftlichen Rahmenbedingungen gestaltete sich die jüdische Wieder- bzw. Neuansiedlung in Städten seit dem 16. Jahrhundert? In welchen Regionen und unter welchen herrschaftlichen Konstellationen lebten Juden in städtischen Siedlungen in der Frühen Neuzeit? Welche Gemeindetypen entstanden in diesen Kontexten?
  • Welchen Einfluss hatten die großen Entwicklungen der Epoche wie Territorialisierung, Konfessionalisierung, Merkantilismus oder Aufklärung auf das jüdische Leben in der Stadt, welche lokale und regionale Ereignisse?
  • Wie gestalteten sich wirtschaftliche und soziale Beziehungen sowie Machtkonstellationen innerhalb der jüdischen Stadtgesellschaft, zwischen jüdischer und christlicher Einwohnerschaft und zwischen Juden und Obrigkeit
  • Welche jüdischen, christlichen und jüdisch/christlichen Orte und Raumstrukturen lassen sich in der Stadt unterscheiden?
  • Ist „städtische“ Judenfeindschaft ein eigenes Phänomen? Gibt es Vertreibungen auch aus frühneuzeitlichen Städten?
  • Inwieweit konnten jüdische Gemeinden an alte städtische Traditionen und Institutionen (z.B. Friedhofsnutzung) anknüpfen, wie Zentralitätsfunktionen ausbilden? Waren städtische Gemeinden wie im Mittelalter immer auch jüdische Zentralorte?
  • Welche überregionalen Netzwerke von Familien oder Gemeinden lassen sich beobachten?
  • Finden sich Lob und Kritik an der Stadt in der zeitgenössischen jüdischen Kultur?
  • Wurden innerjüdische Entwicklungen wie messianische und chassidische Strömungen oder die Haskala in der Stadt anders rezipiert und gelebt als auf dem Land?

Das seit 2000 bestehende »Interdisziplinäre Forum jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit« dient dem Austausch von HistorikerInnen, JudaistInnen und allen, die sich wissenschaftlich mit Aspekten jüdischer Geschichte und Kultur vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert beschäftigen. Mit seiner 20. Arbeitstagung wendet es sich einem Thema zu, das in besonderem Maße geeignet erscheint, diesem Jubiläum gerecht zu werden. Denn es geht darum, ein Kernthema jüdischer Existenz unter den gegebenen äußeren Rahmenbedingungen dieser Epoche in den Blick zu nehmen.

Die Arbeitstagung findet von Freitagabend bis Sonntagmittag, 8.-10. Februar 2019, in Kooperation mit dem Referat Geschichte der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungszentrum Hohenheim statt. Die Vorbereitung haben Rahel Blum (Frankfurt a. M.), Ulrich Hausmann (Mainz/Wien), Ursula Reuter (Köln), Wolfgang Treue (Duisburg-Essen) und Rotraud Ries (Würzburg) übernommen. Wie bei Arbeitskreisen üblich, tragen die Teilnehmenden, auch Referentinnen und Referenten, ihre Kosten selbst. In Einzelfällen ist ein Zuschuss durch die Akademie oder die GEGJ möglich.

Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag mit einer Kurzbeschreibung des Projekts bzw. des geplanten Vortrags bis zum 25. Oktober 2018 an Ursula Reuter oder Wolfgang Treue unter tagung_2019@forum-juedische-geschichte.de.

Arye Maimon-Vortrag 2018

Mai 30th, 2018

Am 11. Juni 2018 findet in Trier der 21. Arye Maimon-Vortrag statt. Es spricht

Prof. Dr. Judith Olszowy-Schlanger

über das Thema

»Hebrew Charters of the Middle Ages:
New Discoveries from England«

Über die geschäftlichen und gemeindlichen Angelegenheiten von Juden im mittelalterlichen Europa sind zahlreiche Urkunden be­wahrt geblieben. Nur sehr wenige davon sind auf Hebräisch er­halten, denn jüdische Archive haben die Zeiten meist nicht über­dauert. Jedes Stück ist daher von besonderem Wert.

In ihrem Vortrag widmet sich Judith Olszowy-Schlanger den Urkunden aus England, wo die Geschichte der Juden vor der Vertreibung von 1290 besonders gut dokumentiert ist. Über 250 hebräische Urkunden sind hier erhalten. Neben dem Material, das sie selbst 2015 in einer monumentalen Edition vorgelegt hat, stellt sie auch spannende Neuentdeckungen vor. Sie geht dabei der Frage nach, was uns die jeweiligen Inhalte, aber auch die Handschrift und Gestaltung der Urkunden über die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Mittelalter verraten.

Judith Olszowy-Schlanger ist Professorin für hebräische und judäo-arabische Handschriftenkunde an der École Pratique des Hautes Études (EPHE) in Paris. Im März 2018 wurde sie zur Leiterin des Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies gewählt, ein Amt, das sie ab September 2018 übernehmen wird.

Frau Professorin Olszowy-Schlanger war von 2010 bis 2014 Vorsit­zende der Europäischen Vereinigung für Jüdische Studien (EAJS). Im Juli 2015 wurde sie zum Fellow of the British Academy ernannt. Sie ist u. a. Mitherausgeberin des Projekts »Books within books«, das sich der systematischen Erfassung hebräischer Einbandfragmente in europäischen Archiven und Bibliotheken widmet. In ihren zahl­reichen Publikationen seit 1998 erschließt sie hebräische und judäo-arabische Handschriften und Urkunden des Mittelalters vom medi­terranen Raum bis nach England.

Der Vortrag findet um 18 Uhr in Raum P 3 statt.

CC

Reinhard Rürup (1934-2018)

April 11th, 2018

Mit Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass unser langjähriges Vereinsmitglied Prof. Dr. Reinhar Rürup verstorben ist. Stefanie Schüler-Springorum hat ihm in der F.A.Z. einen Nachruf gewidmet:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ausser-konkurrenz-zum-tod-von-reinhard-ruerup-15534187.html

Im Berliner Tagesspiegel erschien der Nachruf von Wolfgang Benz:

https://www.tagesspiegel.de/kultur/zum-tod-des-historikers-reinhard-ruerup-topograph-des-terrors/21151478.html

CC

Buchgeschichte und jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit

Dezember 15th, 2017

Die 19. Arbeitskreistagung des Forums Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit widmet sich der Rolle des Buches in der jüdischen Kultur der Frühen Neuzeit. Neben Überlegungen zu Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Handschrift und Druck werden wir uns mit Buchproduktion und Büchermarkt, mit Gestaltung, Besitz und Gebrauch von Büchern befassen. Wie sind jüdische Bücher überliefert? Was sagen Vorworte und andere Paratexte aus, und welche Ansichten gibt es in der nichtjüdischen Umwelt über das Verhältnis von Juden und Jüdinnen zu ihren Büchern?

Wir laden alle Interessierten herzlich ein und bitten um schriftliche Anmeldung in der Akademie mit den üblichen Angaben bis zum 26. Januar 2018.

Das „Interdisziplinäre Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit“ wird seit dem Jahr 2000 durch einen Arbeitskreis aus HistorikerInnen, JudaistInnen und VertreterInnen weiterer Fächer veranstaltet. Im Mittelpunkt der jährlichen Tagungen steht die Diskussion aktueller Fragestellungen und Forschungsvorhaben. Das „Forum“ widmet sich Themen vom späten Mittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert und ist offen für alle, die sich wissenschaftlich mit dieser Epoche der jüdischen Geschichte und Kultur befassen.

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.forum-juedische-geschichte.de/

Marion Aptroot, Christoph Cluse, Lucia Rapse und Rotraud Ries

200 Jahre Hamburger Israelitischer Tempel

November 14th, 2017

Am 10. und 11. Dezember fiindet im Warburg Haus, Hamburg, eine internationale Tagung zum Thema

200 Jahre Hamburger Israelitischer Tempel: Perspektiven auf die religiöse Pluralisierung der Juden

statt. Die Tagung wird ausgerichtet vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Kooperation mit dem Abraham Geiger Kolleg und der Union Progressiver Juden in Deutschland. Die GEGJ e.V. zählt zu den Sponsoren. Auf dem Programm stehen Vorträge von

Hartmut Bomhoff (Potsdam), Andreas Brämer (Hamburg), Judith Frishman (Leiden), Andreays Gotzmann (Erfurt), Klaus Herrmann (Berlin), Michael Hilton (London), Walter Homolka (Potsdam), Markus Krah (Potsdam), Ulrich Knufinke (Braunshweig), Yael Kupferberg (Potsdam), Michael A. Meyer (Cincinnati), Sarah M. Roß (Hannover), Edward van Voolen (Potsdam), Christian Wiese (Frankfurt a.M.) und Carsten Wilke (Budapest).

Das Programm finden Sie hier. Gäste werden gebeten sich anzumelden.

AB/CC