Archive for the ‘Termine’ Category

Forum 2022 – jetzt doch online

Freitag, Januar 14th, 2022

Aus den bekannten Gründen muss nun auch die diesjährige Arbeitstagung des Interdisziplinären Forums „Jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit“ (5.–6. Februar) in den virtuellen Raum verlegt werden. Sie wird per Zoom stattfinden.

Das aktualisierte Programm finden Sie unter https://www.akademie-rs.de/vakt_24157. Vielleicht eröffnet Ihnen die Online-Durchführung erst die Möglichkeit zur Teilnahme. Sollten Sie sich schon angemeldet haben, müssen Sie nichts weiter tun. Alle anderen werden gebeten, sich noch unter https://www.akademie-rs.de/vanm_24157 anzumelden. Die Teilnahmegebühr beträgt € 20.

CC

»Verschwörungen und andere Gerüchte von den Juden«

Mittwoch, Oktober 27th, 2021

23. Arye Maimon-Vortrag an der Universität Trier

Am 3. November um 19.00 Uhr (s.t.) spricht an der Universität Trier Prof. Dr. Johannes Heil (Ignatz-Bubis-Professur, Hochschule für jüdische Studien Heidelberg) über das Thema:

»Verschwörungen und andere Gerüchte von den Juden: Ein mediävistischer Blick auf gegenwärtige Verirrungen«

Johannes Heil ist Historiker und seit 2005 Inhaber des Ignatz Bubis Lehrstuhls für Kultur, Geschichte und Religion an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Im Jahr 2021/22 ist er Fellow am Historischen Kolleg München. Neben Studien zur mittelalterlichen Textgeschichte ist er mit Arbeiten zur Vorurteils- und Antisemitis­musforschung hervorgetreten. Hier knüpft auch der diesjährige Arye Maimon Vortrag an und fragt nach dem Ertrag der Mittelalterforschung für den Umgang mit Verschwörungsvorstellungen, wie sie gegenwärtig allenthalben aufkeimen.

Die Veranstaltung findet hybrid statt, an der Universität Trier (Hörsaal 6, es gelten die Bestimmungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes RLP, 2Gplus) und per Zoom. Bitte melden Sie sich unter igj@uni-trier.de bis zum 31. Oktober an.

Forum 2022 – Call for Papers

Freitag, September 17th, 2021

Die 22. Arbeitstagung des »Interdisziplinären Forums jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit« widmet sich der jüdischen Familie. Die Wahl fiel damit auf ein zentrales Thema, ermöglicht doch die soziale Institution Familie Anknüpfungspunkte an nahezu alle Bereichen der Gesellschaft. Die Tagung soll sich den kulturspezifischen Besonderheiten der jüdischen Familie hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Stellung auseinandersetzen. Weitere mögliche Themenschwerpunkte ergeben sich aus Fragen zur äußeren Gestalt von Familien (Haushaltsstruktur, Demographie, Verknüpfungen).

Wir laden alle zum Thema Forschenden ein, sich mit Beiträgen von maximal 20-25 min. an der Tagung des „Forums“ zu beteiligen. Dies können Werkstattberichte aus laufenden Projekten und Promotions­vorhaben sein. Vorschläge werden bis zum 25. Oktober 2021 erbeten. Die Arbeitstagung findet von Freitagabend bis Sonntagmittag, 4.-6. Februar 2022, in Kooperation mit dem Referat Geschichte der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungs­zentrum Hohenheim statt. Es gelten Corona-Schutzmaßnahmen.

Einen ausführlichen Call for Papers finden Sie hier.

CC

Haskala in Breslau: CfP

Freitag, April 17th, 2020

Joel Bri’l Löwes Schulschriften im Kontext

Interdisziplinärer Workshop, 28.–29. Oktober 2020, Freie Universität Berlin. – Organisation: Uta Lohmann (IGDJ Hamburg) und Kathrin Wittler (FU Berlin)

Die Haskala des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts war eine jüdische Aufklärungsbewegung, deren Vertreter in mehreren Zentren wirksam waren. Während die personellen und institutionellen Bedingungen der Berliner Haskala in den letzten Jahren eingehend erforscht worden sind, steht für ein anderes wichtiges Zentrum der jüdischen Aufklärung – Breslau – eine vergleichbare Rekonstruktionsarbeit noch aus. Dazu soll ein DFG-gefördertes Editionsprojekt beitragen.

Im Rahmen des Editionsprojekts findet am 28. und 29. Oktober 2020 ein interdisziplinärer Workshop an der Freien Universität Berlin statt, der Expertinnen und Experten aus den Geschichts-, Erziehungs-, Religions-, Kultur-, Sprach-, Literaturwissenschaften miteinander ins Gespräch bringen soll. Zur Diskussion stehen unter anderem folgende Aspekte, die eng mit Joel Löwes Leben und Wirken und der Wilhelmsschule in Breslau verbunden sind:

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Würzburg: Vier Jahrzehnte Forschung

Mittwoch, Februar 12th, 2020

Vier Jahrzehnte Forschung zur jüdischen Geschichte – die erste Generation im Gespräch

Mit Roland Flade, Karen Heußer, Cornelia Mence und Leonard Scherg. Moderation: Rotraud Ries

Michael Schneeberger gehörte zu den Menschen in Unterfranken, die vor etwa 40 Jahren damit begannen, sich intensiv mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Region zu beschäftigen. Ihm widmet das Johanna-Stahl-Zentrum derzeit die Ausstellung »Der Spurenfinder – Michael Schneeberger und das jüdische Erbe in Bayern«, die noch bis zum 19. April gezeigt wird.

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Forum – Tagungsprogramm

Montag, Dezember 9th, 2019

Diversität statt Urbanität – Orte jüdischen Lebens zwischen Zentren und Peripherie (15. bis 19. Jahrhundert)

2019 tagte das Forum zu dem bislang systematisch wenig beachteten Thema „Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit“. Die Vorträge stellten neue Ergebnisse zu städtischen Großgemeinden wie Frankfurt a.M. und Worms, zu den Sonderfällen des Marktes Fürth und der Reichstagsstadt Regensburg sowie zu landesherrlichen Residenz- und Kleinstädten vor, geographisch konzentriert auf den süddeutsch-österreichischen Raum.

Schnell wurde deutlich, dass dies nur ein Anfang sein konnte. Denn auch außerhalb dieses „klassischen“, quantitativ zweifellos bedeutsamen Siedlungsraums zeigt sich, dass das gängige Paradigma vom Landjudentum als zentraler Lebensform nach dem Mittelalter relativiert und differenziert werden muss.

So liegt dem Titel der Tagung 2020 die These zugrunde, dass die Stadt als Ort jüdischen Lebens nicht einfach durch ländliche Siedlungsformen abgelöst wurde, sondern dass einer allein auf städtische Zentren orientierten jüdischen Lebensform des Mittelalters eine große Diversität folgte. Diese Vielfalt jüdischer Lebens- und Organisationsformen an diversen Standorten zwischen Dorf und Metropole und die Ablösung religiös-kultischer Zentren von örtlicher Urbanität und Zentralität möchten wir beleuchten. Und dabei danach fragen, welche Bedeutung die Lebensumstände in den jeweiligen Orten für die jüdische Bevölkerung und ihre Kultur hatten.

Das Tagungsprogramm mit den Anmeldungsinformationen finden Sie hier.

Call for Papers: Forum 2020

Montag, Oktober 7th, 2019

Diversität statt Urbanität: Orte jüdischen Lebens zwischen Zentren und Peripherie (15. bis 19. Jahrhundert)

Forum jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit, 7. –9. Februar 2020, Stuttgart-Hohenheim

Die klassische Meistererzählung zur Geschichte des aschkenasischen Judentums in Mitteleuropa nach den Vertreibungen aus den Städten besagt, dass einer Zeit relativer Blüte im Mittelalter eine Epoche des Niedergangs folgte. Die mittelalterliche Ära eines urbanen Judentums sei durch die Zeit des Landjudentums abgelöst worden. Nur wenige große städtische Gemeinden wie Frankfurt a.M. und Prag galten als Ausnahmen von dieser „Regel“. Eine jüdische Neuzeit sei erst in der Zeit der Aufklärung und des beginnenden Emanzipationsdiskurses im 18. Jahrhundert angebrochen.

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Nachwuchsworkshop Bamberg (27.–29. Juli 2020)

Freitag, März 15th, 2019

Das Begriffspaar ‚Tradition‘ und ‚Moderne‘ prägt unser Bild von jüdischer Geschichte und Kultur bis heute. Der Dualismus „Land = Stagnation“ und „Stadt = Fortentwicklung“ ist ein in der Wissenschaft gängiges Muster, das es zu hinterfragen gilt. Das Verhältnis von Stadt und Land wurde zumeist als Einbahnstraße oder als Entweder-Oder, Stadt oder Land, betrachtet. Dabei stellt sich die Frage, ob eine solche Dichotomie weiterhin haltbar ist. Was passierte in den Zwischenräumen und Bewegungen in beide Richtungen? Welche Verbindungen und Transfers von Personen, Texten, Objekten, Ideen und Institutionen gab es, die die Kategorien „Land“ und „Stadt“ destabilisieren

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Ausschreibung: Doktorand_innenforum der GEGJ (Amsterdam 2019)

Donnerstag, Oktober 11th, 2018

Die Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden e.V. (GEGJ) lädt Doktorandinnen und Doktoranden, die zur jüdischen Geschichte in der Vormoderne (Mittelalter und Frühe Neuzeit) arbeiten, ein, ihr Promotionsvorhaben während eines zweitägigen Workshops in Amsterdam am 12. und 13. Juni 2019 vorzustellen. Die wissenschaftliche Leitung haben Frau Prof. Dr. Sabine Ullmann (Eichstätt) und PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg). Zwei weitere Experten werden ebenfalls teilnehmen. Kooperationspartner ist die Universiteit van Amsterdam.

Das Kolloquium in Amsterdam ist das dritte in einer Reihe von Veranstaltungen, die die GEGJ regelmäßig für den wissenschaftlichen Nachwuchs organisiert. Nachdem die vergangenen Nachwuchsforen in Venedig und Worms abgehalten wurden, haben sich die Organisatoren diesmal für Amsterdam entschieden, weil diese Stadt ebenfalls eine zentrale Rolle im europäischen Judentum der Frühen Neuzeit spielte.

Eingeladen sind insgesamt bis zu zehn Doktorandinnen und Doktoranden, die sich in ihrer Dissertation der Geschichte und Kultur des aschkenasischen Judentums in der Vormoderne widmen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Vorstellung der einzelnen Promotionsprojekte, für deren Diskussion auch entsprechend viel Zeit vorgesehen ist. Darüber hinaus wird eine fachlich geführte Besichtigung der Stätten jüdischer Geschichte in Amsterdam erfolgen. Die GEGJ zahlt den teilnehmenden Doktorandinnen und Doktoranden einen pauschalen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten in Höhe von 350,- €.

Elektronische Bewerbungen mit einer kurzen Projektskizze (maximal 3 Seiten) und einem Empfehlungsschreiben des Betreuers/der Betreuerin der Dissertation bitte bis zum 1. Februar 2019 an Frau Prof. Dr. Sabine Ullmann (sabine.ullmann@ku-eichstaett.de).

Brämer/Ullmann

CfP Interdisziplinäres Forum „Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit“

Montag, Oktober 1st, 2018

20. Arbeitstagung, 8.–10. Februar 2019, Stuttgart-Hohenheim

Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit

Die zahlreichen Vertreibungen bzw. Ausweisungen aus den deutschen Städten am Ende des Mittelalters und die starke Verbreitung des Landjudentums in Süddeutschland in der Folgezeit verleiten nur zu oft zu der Annahme, dass sich jüdisches Leben seitdem vorwiegend im ländlichen Raum abgespielt habe. Dabei lebte ein nicht unerheblicher Teil der Juden im Alten Reich auch während der Frühen Neuzeit in Städten.

Wie sich die Siedlungssituation der Juden nach der Krise des Spätmittelalters neu gestaltete und ausdifferenzierte und unter welchen Bedingungen noch oder wieder Juden in Städten wohnen konnten, möchte die Tagung des Forums 2019 thematisieren. Zugleich sollen die aus dieser Entwicklung resultierenden Lebensformen unter dem Oberbegriff »Leben in der frühneuzeitlichen Stadt« vergleichend in den Blick genommen werden. Dies ist gerade auch in der Stadtgeschichtsforschung zwar immer wieder als Desiderat erkannt, aber – abgesehen von Studien zu einzelnen Städten – bisher kaum untersucht worden.

Das frühneuzeitliche Spektrum der von Juden bewohnten Städte reichte von Metropolen wie Frankfurt und Prag sowie großen Handels- und Hafenstädten wie Amsterdam oder Hamburg über wenige kleinere Reichsstädte mit einer starken und kontinuierlichen jüdischen Ansiedlung (Friedberg, Worms) und fürstliche Residenzstädte verschiedenster Größenordnung bis hin zu mittleren und kleinen Landstädten. Letztere unterschieden sich in ihrer Lebensrealität oft kaum von ihrer ländlichen Umgebung. Systematisch noch kaum beachtet wurden schließlich die zahlreichen »Ausweichorte«, jüdische Ansiedlungen vor den Toren von Städten wie z.B. Köln (Deutz), Nürnberg (Fürth) oder Krakau (Kazimierz), in denen selbst keine jüdische Bevölkerung geduldet wurde. Nicht nur die Frage nach der Anwesenheit von Juden in einer Stadt ist damit von Belang, sondern genauso die nach ihrer Abwesenheit bzw. den Folgen derselben für die Umgebung der Stadt bis hin zu ganzen Systemen von »Ersatzsiedlungen« rings um eine Stadt und deren Bedeutung für die Juden.

Zur Charakteristik städtischer jüdischer Siedlung in der Frühen Neuzeit gehört ihre Rolle als Orte jüdischer Bildung, Gelehrsamkeit und Gerichtsbarkeit. Die räumliche, soziale und ökonomische Struktur in der Stadt war ungleich differenzierter als auf dem Land. Es bestand eine komplexe Gemengelage jüdischer und nichtjüdischer Räume. Die alltägliche Lebenswelt wurde bestimmt von Nachbarschaft und Konkurrenz sowohl innerhalb der Gemeinde als auch zur christlichen Umgebung und zu anderen jüdischen Gemeinden.

Wir laden alle zum Thema Forschenden ein, sich mit Beiträgen von maximal 25 Minuten, mit »Werkstattberichten« aus laufenden Forschungsprojekten und Dissertationsvorhaben an der Tagung des »Forums« zu beteiligen. Willkommen sind Beiträge, die Formen und Relevanz eines städtisch geprägten Judentums beleuchten: von juristischen Themen wie z.B. einem jüdischen Bürgerrecht im 15./16. Jahrhundert über Wirtschaftsgeschichte und Stadtplanung bis hin zu eher judaistisch ausgerichteten Vorträgen zur Gemeindeorganisation, Gelehrsamkeit oder gar Liturgie.

Neben Fallstudien zu den verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in der Stadt der Frühen Neuzeit sind besonders auch Beiträge willkommen, die das Thema vergleichend bzw. systematisierend in den Blick nehmen. Beispielhaft seien einige Themenbereiche genannt:

  • Stadt vs. Land: Was charakterisierte städtisches, was ländliches Judentum – oder: wo endete das Land, wo begann die Stadt?
  • Städtische Gemeindetypologien: Wie und unter welchen rechtlichen, wirtschaftlichen und herrschaftlichen Rahmenbedingungen gestaltete sich die jüdische Wieder- bzw. Neuansiedlung in Städten seit dem 16. Jahrhundert? In welchen Regionen und unter welchen herrschaftlichen Konstellationen lebten Juden in städtischen Siedlungen in der Frühen Neuzeit? Welche Gemeindetypen entstanden in diesen Kontexten?
  • Welchen Einfluss hatten die großen Entwicklungen der Epoche wie Territorialisierung, Konfessionalisierung, Merkantilismus oder Aufklärung auf das jüdische Leben in der Stadt, welche lokale und regionale Ereignisse?
  • Wie gestalteten sich wirtschaftliche und soziale Beziehungen sowie Machtkonstellationen innerhalb der jüdischen Stadtgesellschaft, zwischen jüdischer und christlicher Einwohnerschaft und zwischen Juden und Obrigkeit
  • Welche jüdischen, christlichen und jüdisch/christlichen Orte und Raumstrukturen lassen sich in der Stadt unterscheiden?
  • Ist „städtische“ Judenfeindschaft ein eigenes Phänomen? Gibt es Vertreibungen auch aus frühneuzeitlichen Städten?
  • Inwieweit konnten jüdische Gemeinden an alte städtische Traditionen und Institutionen (z.B. Friedhofsnutzung) anknüpfen, wie Zentralitätsfunktionen ausbilden? Waren städtische Gemeinden wie im Mittelalter immer auch jüdische Zentralorte?
  • Welche überregionalen Netzwerke von Familien oder Gemeinden lassen sich beobachten?
  • Finden sich Lob und Kritik an der Stadt in der zeitgenössischen jüdischen Kultur?
  • Wurden innerjüdische Entwicklungen wie messianische und chassidische Strömungen oder die Haskala in der Stadt anders rezipiert und gelebt als auf dem Land?

Das seit 2000 bestehende »Interdisziplinäre Forum jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit« dient dem Austausch von HistorikerInnen, JudaistInnen und allen, die sich wissenschaftlich mit Aspekten jüdischer Geschichte und Kultur vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert beschäftigen. Mit seiner 20. Arbeitstagung wendet es sich einem Thema zu, das in besonderem Maße geeignet erscheint, diesem Jubiläum gerecht zu werden. Denn es geht darum, ein Kernthema jüdischer Existenz unter den gegebenen äußeren Rahmenbedingungen dieser Epoche in den Blick zu nehmen.

Die Arbeitstagung findet von Freitagabend bis Sonntagmittag, 8.-10. Februar 2019, in Kooperation mit dem Referat Geschichte der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungszentrum Hohenheim statt. Die Vorbereitung haben Rahel Blum (Frankfurt a. M.), Ulrich Hausmann (Mainz/Wien), Ursula Reuter (Köln), Wolfgang Treue (Duisburg-Essen) und Rotraud Ries (Würzburg) übernommen. Wie bei Arbeitskreisen üblich, tragen die Teilnehmenden, auch Referentinnen und Referenten, ihre Kosten selbst. In Einzelfällen ist ein Zuschuss durch die Akademie oder die GEGJ möglich.

Bitte senden Sie Ihren Themenvorschlag mit einer Kurzbeschreibung des Projekts bzw. des geplanten Vortrags bis zum 25. Oktober 2018 an Ursula Reuter oder Wolfgang Treue unter tagung_2019@forum-juedische-geschichte.de.